Eine Mückenplage droht. Was hilft gegen Stiche?
Experten rechnen dieses Jahr mit einer Mückenplage. Im Gegensatz zum trockenen Frühling 2007 konnten sich die stechenden Plagegeister in den relativ regenreichen und feuchten ersten Monaten dieses Jahres stark vermehren und aufgrund der großen Bestände sei dieses Jahr von besonders vielen Mücken auszugehen.
Sobald es nun wärmer und trockener wird, kommen die Mücken aus Ihren Nestern und suchen nach Nahrung - am liebsten das Blut der Menschen. Und so kann es bei den kommenden Grill- und Biergarten-Abenden recht ungemütlich werden - wenn man nicht vorsorgt.
Neben Großmütterchens Hausrezepten gibt es heute verschiedene Methoden, sich die Mücken vom Leib zu halten.
Schutz der Haut mit sogenannten Repellents
Mücken werden vor allem durch Körpergeruch und durch warme Haut angezogen. Somit sollte man versuchen, sich und sein Umfeld mit diversen Düften oder anderen Mittelchen für Mücken uninteressant zu machen. Um sich selbst vor Stichen zumindest für eine Zeit von bis zu acht Stunden etwas zu schützen, sollte man ein sogenanntes Repellent bzw. Schutzmittel verwenden. Vom Tropeninstitut Basel wurde übrigens Autan Active als wirksamstes Mittel getestet.
Fliegengitter und Moskitonetz für Schlafzimmer und Bett
Für Räume und eine ruhige Nacht gilt, die Türen geschlossen zu halten und Fenster mit einem Fliegengitter zu schützen. Wer gerne nackt und trotzdem ruhig schlafen möchte, für den empfiehlt sich ein Bett-Baldachin als Moskito-Netz , was ganz nebenbei auch noch für ein romantisches Ambiente sorgt.
Im südlichen Ländern schon lange bewährt: Rauchspiralen mit Citronella für die Terasse
Beim gemütlichen Abend auf der Terasse sollte man sich zum einen eincremen und zum anderen kann man mit umweltfreundlichen Citronella Anti-Mücken Rauchspiralen die Attraktivität von Balkon und Terasse für Mücken erheblich einschränken. Diese Spiralen werden wie Räucherstäbchen angezündet und brennen glühend über einen längeren Zeitraum ab. Dabei geben sie einen schwachen Citronella - Duft ab, der für uns Menschen nicht störend wirkt, von Mücken und Moskitos aber gemieden wird.
Und wenn es doch mal juckt…
Gegen die Schwellung und den Juckreiz hilft Kühlung. Nehmen Sie einfach einen Eiswürfel aus dem Kühlschrank und kühlen damit den Stich. Der Eiswürfel sollte in ein Trockentuch o.ä. gelegt sein, damit es nicht zu kalt für die Haut wird.
Nichts in der Nähe? Dann hilft ein altes Hausmittel. Reiben Sie den Stich mit Spucke ein. Der Speichel enthält heilende und schmerzstillende Stoffe, die den Juckreiz abklingen lassen.
Das Wichtigste, auch wenn es schwerfällt: Nicht Kratzen!
Durch Kratzen wird die Haut erst recht gereizt und es fängt noch mehr an zu jucken. Wer dem mit heftigem Gekratze begegnet, der hat als Ergebnis eine richtige Wunde.
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