Ich liebe Rasenmähen!
Bei der Überschrift wird sich der eine oder andere sicher wundern. Doch es ist tatsächlich so, ich liebe Rasenmähen!
Das hat mehrere Gründe:
Einmal ist es die technische Seite; ein richtiger Rasenmäher hat natürlich einen Benzin-Motor. Ein Elektromäher käme mir nie in die Garage. Alleine die Zeremonie, die Maschine manuell per Seilstart in Gang zu setzen ist doch schon eine tolle Herausforderung. Bei den modernen Mähern klappt das auch nach längerer Standzeit meist bei den ersten Zügen. Früher war das nicht so; der Choke muste gezogen werden, es gab einen kleinen Tupfhebel, um schon einmal etwas Brennstoff in den Vergaser zu befördern und nach manchmal endlosen Versuchen wurde man endlich mit dem beruhigenden Losschnurren des Motors belohnt.
Da sind wir auch schon beim nächsten Grund: Nostalgie! Beim Start des Rasenmähers, dem vertrauten Geräusch des Motors und dem Geruchscocktail aus Abgasen, Schweiss und frisch geschnittenenem Gras kommen durchaus nostalgische Gefühle auf. Wie schön war es doch damals, als man noch selbst ein Kind war; wenn die Familie den Tag mit der Gartenpflege verbrachte: Papa mäht den Rasen, Mama hakt und man selber fuhr mit dem Kettkar oder dem Traktor in den vorgemähten “Strassen” glücklich hinterher.
So hat das Rasenmähen druchaus etwas beruhigendendes, weil zumindest ich es mit schönen Zeiten verbinde. Unser Rasenmäher heute (natürlich ein supertoller Benzin-Rasenmäher mit 53cm Schnittbreite von Wolf-Garten) hat einen Antrieb und fährt sozusagen von alleine. So kann man problemlos während dem einhändigen Mähen dem eigenen Körper ganz cool mit einer Dose Heineken-Treibstoff versorgen. Nebenbei wurden die Abgase und die Lautstärker der Benzin-Rasenmäher immer geringer, so daß man z.B. mit so einem modernen BluePower Mäher oder ähnlichem auch vergleichsweise umweltfreundlich unterwegs ist.
Gestern war es wieder soweit. Die regenreichen Tage haben bei unserem Rasen für einen Wachstumsschub gesorgt. Mein persönlicher Feind, der Maulwurf, hatte zwischenzeitlich für eine Gebirgskette gesorgt, die ich bereits vor Wochen mit Turbo-Nachsaat einigermassen geflickt habe. Übrigens mögen Maulwürfe scheinbar keine Mottenkugeln; nach etlichen “Geheimtipps” der erste, der bisher funktioniert hat. Einfach eine Mottenkugel in das Loch unter einem Maulwurfhügel und es stinkt dem blinden Gesellen, so daß er einen Bogen um das Gebiet macht. Zumindest ist bis heute immerhin kein neuer Hügel dazugekommen.
So, und nun ist wieder Warten angesagt bis das Grün wieder ein paar Zentimeter gewachsen ist und man einen stressigen Arbeitstag mit einem Bier und nostalgischen Gedanken bei ein paar brummenden Runden im Garten ausklingen lassen kann.
Bis zum nächsten mal, Euer Gartenfreund!
P.S. Rasenmäher gesucht? Hier gibt’s momentan 5% mit ( Gutscheincode TF5 ):
Benzin Rasenmäher und Elektro Rasenmäher bei gartentotal.de






